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Mittwoch, den 23. August 2017

Öl als Geldanlage

Öl als Geldanlage - Rendite aus der Pipeline


Die Wirtschaftskrise ist nicht nur medial in aller Munde. Sie ist auch längst für den Endverbraucher in vielen alltäglichen Bereichen erfahrbar geworden. So haben auch viele private Bankkunden mit mehr oder weniger waghalsigen Spekulationen im Zuge des Krisenverlaufs Einbußen bei den eigenen Ersparnissen hinnehmen müssen. Diese Erfahrungen wirken sich zwangsläufig auch das derzeitige und zukünftige Investitionsverhalten der Verbraucher aus.
 
Wer seine Einlagen durch die schwere Zeit retten konnte, weil er oder sie sicherheitsorientiert und ohne allzu große Risikobereitschaft investiert hat, wird dieses Verhalten auch weiterhin an den Tag legen, weil die Erfahrungen Recht gaben. Anleger, die weniger Glück mit ihren Geldanlagen hatten, entscheiden sich verstärkt ebenfalls für eher sichere Anlagemodelle. Wichtiger wird für Bankkunden dabei auch der Wunsch, in nachhaltige bzw. natürliche Ressourcen zu investieren.
 
Wer sich mit dem Markt der natürlichen Rohstoffe befasst, kommt zunächst einmal kaum am Gold vorbei. Die einzige Anlageform dieses Marktes ist das Edelmetall aber bei weitem nicht. Öl war lange Zeit ein beliebtes – wenn auch nicht ganz risikofreies – Anlageformat, bei dem immer häufiger auch Kleinanleger ihr Glück versuchen wollten. Ein Grund für Investitionen in diesem Sektor kann eine rein logische Erkenntnis sein: Energie wird immer gebraucht. Ob gerade eine Krise vorherrscht oder nicht. Die großen Mineralölkonzerne sind daher auch für Aktienfreunde (sozusagen als indirekte Öl-Anlage) ein interessanter Ansatz. 

 
 
Steigende Nachfrage trotz weltweiter Krisenstimmung
 
Auch die Wirtschafskrise kann nichts daran ändern, dass aufgrund der weltweit steigenden Autozulassungen trotz zwischenzeitlich sinkender Preise je Barrel Öl auf lange Sicht ein weiterer Anstieg der Ölpreise zu erwarten ist. Nach Einschätzung von Branchenkennern eignet sich etwa der Einstieg in die so genannten Öl-Fonds vor allem für diejenigen Anleger, die bei ihrem Engagement Wert auf Langfristigkeit legen.
 
Die Betätigungsmöglichkeiten im Rahmen von Öl als Geldanlage gibt es viele verschiedene Wege, um sich als potentieller Öl-Profiteur vielversprechend auszurüsten. Immerhin hängt an den Raffinerien, die in aller Welt Nachschub für Heizungen, Autos und die Herstellung zahlloser Waren und Güter produzieren, ein ganzes Netzwerk, über dessen Ausmaß sich Verbraucher zu Beginn ihrer Beschäftigung mit dieser spannenden Thematik oft gar nicht im klaren sind. Dass Öl für alle möglichen Herstellungsverfahren benötigt wird, ist hinlänglich bekannt. Der genaue Kontext für den Investmentbereich Öl erschließt sich aber vielfach erst nach und nach.
 
Einerseits können Sparer die besagten Wertpapiere von Mineralölkonzernen erstehen, um so von den aller Wahrscheinlichkeit nach schon bald wieder deutlich an den steigenden Einnahmen aus dem Geschäft mit dem schwarzen Gold profitieren zu können. Darüber hinaus geben inzwischen auch die ersten Vertreter dieser Branche Unternehmensanleihen aus, bei denen Anleger ebenfalls angesichts recht sicherer Rahmenbedingungen zuschlagen können. Denn während andere Branchen in der Krise unter heftigen Einbrüchen zu leiden haben, gilt bei den Energieriesen: Geheizt und gefahren wird immer, auch in der schlimmsten Krise. Es ist also schon an dieser Stelle ersichtlich, dass beim Thema „Öl als Geldanlage“ einzig und allein die Beteiligung an einer Ölquelle irgendwo in Nahost oder an einer Ölplattform irgendwo vor der Küste Brasiliens (dort wurde bekanntlich erst vor wenigen Monaten ein erhebliches neues Erdölaufkommen entdeckt) infrage kommt.
 
Langfristige Investitionen in der Überzahl
 
Ein Aspekt sollte Öl-Investoren klar sein. Mit allzu baldigem Reichtum ist nicht zu rechnen, wenn man beispielsweise an anderer Stelle in Bonuszertifikate großer Konzerne der Branche investiert. Hierbei wird einmal mehr der nachhaltige Punkt der Investition in Öl deutlich. Wer ein solches Investment tätigt, muss sich bewusst machen, dass vor allem die Wahrscheinlichkeit sowie jahrelange Erfahrungen eine entscheidende Rolle spielen. Denn selbst die echten Experten der Mineralölbranche sind sich keineswegs einig darüber, in welche Richtung der Ölkurs in den kommenden Jahren seinen Weg machen wird. Zuletzt gab der Preis mehrfach nach, doch dabei wird es kaum bleiben.
 
Doch spätestens mit der nächsten restriktiven Entscheidung der OPEC (der Organisation erdölexportierender Länder, die gemeinsam allein gut 75% der weltweiten Reserven an Erdöl besitzen) wird der Kurs vermutlich wieder deutlich anziehen. Hinzu kommt besagte steigende Nachfrage, gerade auch aus den so genannten Schwellenländern, in denen das Wachstum besonders üppig ausfällt.
 
Dass die Anlagensparte der Rohstoffe in gewisser Weise über Jahre hinweg ins Abseits rutschte, mag wohl in erster Linie darauf zurückzuführen sein, dass der Boom am Aktienmarkt seinen Schatten auf die Alternativen des Anlagemarktes warf über Jahre hinweg. Informationen zu Kursentwicklungen bietet interessanten Anlegern beispielsweise der Reuters/Jefferies CRB Index, in dem insgesamt 19 verschiedene Werte zusammengefasst sind. Wagemutige Analysten trauen dem Rohöl trotz der vergangen Vergünstigungen in den kommenden Monaten einen weiteren Höhenflug zu, der sich vor allem auf den bereits erwähnten Rückgang der Reserven bei deutlich steigendem Bedarf begründet.

 
 
Geld verdienen auf Basis politischer Konflikte?
 
Zu erwähnen für Interessenten: Anleger mit besonders großem moralischen Bewusstsein sind mit der Geldanlage Öl möglicherweise nicht unbedingt gut beraten. Diese Aussage lässt sich sehr bildhaft fundamentieren. Die Auslöser steigender Ölpreise sind schlicht vielfach Ereignisse, die an sich kein Grund zur Freude sind. So konnte die Finanzkrise in den USA, die bekanntlich viele Verbraucher vor Ort Hab und Gut samt Arbeitsplatz kostete oder noch kosten wird, zuletzt den Ausschlag für eine deutliche Verteuerung beim Ölpreis geben. Auch politische Spannungen und militärische Konflikte verleihen dem Ölpreis je nach Austragungsort regelrecht Flügel.
 
Den Optimisten unter den Analysten stehen übrigens die Pessimisten gegenüber, die noch längst kein Ende der weltweit wirtschaftlichen Abkühlung sehen und daher eher von einem weiterhin sinkenden Rohstoffpreis rechnen. Das direkte Investieren ist also auch aus diesem unsicheren Prognoseverhalten nicht unproblematisch. Mit Bonus-Zertifikaten über eine mehrjährige Laufzeit können Anleger dennoch die Geldanlage Öl für sich nutzen. Bei solchen Modellen können die Anleger mit den Kursentwicklungen Geld verdienen. Wird ein bestimmter Wert über die Laufzeit nicht unterschritten, wird ein fixer Gewinnbetrag als Rendite ausgezahlt. Bei den Alternativen Anleihen auf Ölsorten gilt wie bei den Unternehmensanleihen die goldene Regel: Je höher die angebotene Rendite (also die Verzinsung am Ende der Laufzeit) liegt, desto höher ist auch das Risiko möglicher Verluste.
 
Allerdings können diese Verluste bei Öl-Anleihe-Formaten, bei denen auf Schwankungen des Ölpreises gesetzt wird, je nach Angebot eingeschränkt sein. Totalverluste sind im Gegensatz zu den Investitionen in Unternehmensanleihen kaum möglich. Dafür locken deutlich zweistellige Renditeaussichten.
  
Wer auf Nummer sicher gehen will bei der Geldanlage Öl, setzt wohl am besten auf Anleihen, die im Grunde minimales Risiko bieten. Dies ist dann der Fall, wenn die Margen für die Unterschreitung des Startkurses so gravierend festgelegt sind, dass das Eintreten dieser unschönen Situation sehr unwahrscheinlich wird. So wird es etwa kaum dazu kommen, dass der Ölpreis seinen Wert vom Zeitpunkt der Investition in die betreffende Anleihe um 50% oder mehr unterschreitet. Natürlich liegen die Renditen auch bei diesen Anlageformen deutlich unter denen bei riskanten Offerten des Rohstoff-Marktes.
 
Langer Atem erwünscht bei der Geldanlage Öl
 
Kaum ein Experte für Fragen rund um das Thema Öl zweifelt daran, dass der Ölpreis in den kommenden Jahren nach vorübergehendem Nachgeben wieder deutlich nach oben ausschlagen wird. Dafür sorgt allein schon die verstärkte Technisierung in Ländern wie Indien oder der Volksrepublik China. Doch selbst bei sinkendem Ölpreis können Anleger mit langfristigen Anlageformen, der nötigen Ausdauer und starken Nerven Gewinner erzielen. Denn der Bedarf an Öl steigt deutlich überproportional.
 
Selbst erneute Funde von Ressourcen lassen kaum Zweifel daran, dass die Förderkapazitäten auf lange Sicht erschöpft sein werden. Gerade die Anleger, die ihr Kapital in die sicheren und risikofreien Öl-Vorkommen der Welt investieren, können sich auf Gewinne freuen. Wer Angst vor Verlusten hat und daher lieber das Risiko minieren möchte, investiert am besten in Aktienfonds, in denen nicht einzig die Ölbranche vertreten ist. Zumeist vertrauen die Manager der Fonds hier vor allem auf große Namen des Ölmarktes.
 
Ist wird deutlich: Öl ist ein weites Feld, bei dem kaum Einschränkungen für Investitionen bestehen. Entscheidend ist die Risikobereitschaft der Anleger, die auch indirekt von der Geldanlage Öl profitieren können, indem sie in Hersteller von Pipelines oder Zuliefererunternehmen der Branche investieren. Vor Augen führen sollten sich die Anleger allerdings, dass sie in jedem Fall immer wieder in die Verlegenheit kommen können, dass der Ölpreis (und somit ihr Gewinn) steigen kann, weil irgendwo auf der Welt politische Spannungen entstehen, die für die Menschen vor Ort gefährlich sind.

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