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Donnerstag, den 19. Oktober 2017

Aktienfonds

Was steckt dahinter?


Zu den beliebtesten Anlageformen gehört ohne Frage der Aktienfonds. Was versteht man aber unter dem Begriff des Aktienfonds? Wie werden die Aktien des Fonds ausgesucht? Welcher Vorteil ergibt sich gegenüber dem Einzelkauf einer Aktie? Nur 3 Beispiele für Fragen, die sich viele Interessierte stellen.
 
Unterschiede bei Aktienfonds
 
Aktienfonds investieren, wie es der Name schon verrät, ausschließlich oder wenigstens zu einem überwiegenden Teil in Aktien von Unternehmen. Die Ausrichtung eines Aktienfonds ist sehr unterschiedlich. Investiert wird sowohl global als auch begrenzt in bestimmte Regionen. Ein Beispiel für regionale Aktienfonds sind Schwellenländerfonds, die das Anlagevermögen lediglich in Unternehmen aus Schwellenländern wie Brasilien oder China investieren. Außerdem werden Aktienfonds angeboten, die sich nur auf eine bestimmte Branche fokussieren, hierzu gehören unter anderem Aktienfonds wie Energie-Fonds oder Pharma-Fonds.
 
Anteile an einem Aktienfonds kaufen
 
Als Anleger erwirbt man bei einem Aktienfonds eine bestimmte Anzahl von Anteilen an dem betreffenden Investmentfonds. Je nachdem wie sich die Aktien der im Fonds enthaltenen Unternehmen entwickeln, steigt oder fällt auch der Wert der Fondsanteile. Handelt es sich um einen Aktienfonds, der nicht nur in Aktien investiert, wird der Rest des Anlagevermögens in festverzinsliche Wertapapiere wie Staats- oder Unternehmensanleihen eingesetzt. Kaufen kann man die Fondsanteile entweder bei einem Berater bei der Hausbank oder auch bei zahlreichen Direktbanken im Internet. Über die Auswahl der jeweiligen Aktien entscheidet das Fondsmanagement. Folgende Ansätze lassen sich unterscheiden:
 
  • Top-Down-Verfahren: Fondsmanager bewerten die Märkte und deren Perspektiven. Aus favorisierten Regionen oder Branchen werden einzelne Aktien für den Fonds ausgewählt.
  • Bottom-Up-Methode: Diese Vorgehensweise wird allgemein als Stockpicking oder Einzeltitelauswahl bezeichnet. Der Ansatz hat weniger bestimmte wirtschaftliche Branchen im Auge, sondern setzt ganz gezielt auf die Auswahl von einzelnen erfolgsversprechenden Aktien.

 
Gebühren bei einem Aktienfonds
 
Wenn man Anteile an einem Fonds erwerben möchte, muss man vor allem 2 Gebührenarten einplanen. So erhebt der Herausgeber der Fondsanteile zum einen den einmaligen Ausgabeaufschlag (Agio) und zum anderen werden auch jährliche Managementgebühren erhoben. Das Agio kann durchschnittlich bis zu 5 % des Anlagebetrags ausmachen und dient der Deckung der Vertriebskosten. Die Verwaltungsgebühren liegen im Schnitt bei Beträgen von bis zu 1,5 % des angelegten Vermögens und werden unter anderem für Personalkosten verwendet.
 
Weniger Risiko im Vergleich zur Einzelaktie
 
Ein wichtiger Vorteil des Aktienfonds im Vergleich zum Kauf einer einzelnen Aktie ist die Streuung des Risikos. In diesem Zusammenhang spricht man auch von der so genannten Diversifikation. Der Pluspunkt wird schnell deutlich, denn beim Investment in eine einzelne Aktie ist das Risiko des Verlusts sehr hoch. Fällt die Aktie verliert der Anleger sein Geld, hat man aber stattdessen mehrere Aktien in einem Fonds gebündelt, ist der Kursverlust von einer Aktie weniger schmerzhaft. Hier verliert man als Anleger erst an Wert, wenn mehrheitlich die Aktien des Fonds fallen und durch den eventuellen Gewinn anderer Aktien nicht ausgeglichen werden.
 
Aktienfonds für kompletten Aktienindex
 
In den letzten Jahren ist vor allem das Anlageprodukt der Indexfonds in den Fokus der Anleger gerückt. Hierbei handelt es sich um Aktienfonds, die einen einzelnen Börsenindex, wie den deutschen Leitindex DAX abdecken. Beim gewählten Beispiel bedeutet dies, dass sich der Aktienfonds parallel zur Wertentwicklung des DAX entwickelt. Ein Indexfonds, oft auch als ETF (Exchange Traded Funds) bezeichnet, beinhaltet gegenüber herkömmlichen Aktienfonds einige Vorteile:
 
1. Ein ETF ist passiv gemanagt, denn es wird lediglich der Index abgedeckt. Dadurch entstehen weniger Management– bzw. Transaktionskosten und die jährlichen Fondsgebühren fallen für den Anleger geringer aus.
 
2. Langfristig schlägt ein Indexfonds oftmals die Wertentwicklung von aktiv gemanagten Aktienfonds. Dieses Ergebnis haben in der Vergangenheit zahlreiche Studien belegt, weshalb sich ein Indexfonds besonders für langfristige Anlagen eignet.


Weitere Informationen zum Thema Aktienfonds finden Sie hier:

→ Megatrend-Aktienfonds - Globale Entwicklungschancen nutzen


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