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Samstag, den 30. September 2017

Wofür steht die Bezeichnung DAX?


Der DAX ist der wichtigste deutsche Aktienindex . Er gilt als Leitindex für den deutschen Aktienmarkt. Der DAX ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG aus Frankfurt . Er wurde im Jahr 1988 gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen, der Frankfurter Wertpapierbörse und der Börsen-Zeitung eingeführt. Der DAX beinhaltet die 30 größten und umsatzstärksten, an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Unternehmen. Seit seiner Einführung ununterbrochen im DAX sind u.a. die Unternehmen BASF, Bayer, Siemens und Volkswagen. Bei dem DAX handelt es sich um einen Performanceindex, da Dividendenausschüttungen bei der Berechnung des DAX berücksichtigt werden.
Um in den DAX aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen strenge Kriterien erfüllen. Das Unternehmen muss zunächst an der Börse im Prime Standard gelistet sein. Der Prime Standard ist der höchste Standard des regulierten Marktes. Er stellt die höchsten Anforderungen bezüglich Transparenz und Informationsweitergabe an die gelisteten Unternehmen. Weiterhin müssen sich für die Aufnahme in den DAX mindestens 10 % der emittierten Aktien eines Unternehmens in Streubesitz befinden. Außerdem muss ein Unternehmen, um in den DAX aufgenommen zu werden, einen Sitz oder den Schwerpunkt seines Börsenumsatzes in Deutschland haben. Unter allen Unternehmen, die diese Vorrausetzungen erfüllen, werden die Unternehmen für den DAX anhand von Börsenumsatz und Marktkapitalisierung auf Basis des Streubesitzes ausgewählt.
Bei dem DAX handelt es sich um einen kapitalgewichteten Aktienindex. Er wird auf Basis der Marktkapitalisierung des Streubesitzes gewichtet. Maßgeblich ist also nicht der gesamte Börsenwert, sondern ausschließlich der Wert der frei handelbaren Aktien. Festbesitz bleibt bei der Auswahl der Aktien somit unberücksichtigt. Als Festbesitz werden die Anteile von Großaktionären mit einem Aktienanteil oberhalb von fünf Prozent bezeichnet. Zum Festbesitz zählen weiterhin alle Aktien, welche das emittierende Unternehmen selbst hält, unabhängig von der Höhe des Anteils.

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